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Bildcollage mit verschieden Polaroidbildern

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen

Szenenfoto Oder: Wenn ich der Gott bin, der dich befreit hat und für dich wirklich wichtig bin, wirst du darauf achten, was du sagst oder tust.

Ursprünglich richtet sich das Gebot gegen den Meineid, die Falschaussage, vor Gericht und gegen die Verwendung des Gottesnamens bei irgendwelchen magischen Beschwörungen und Zaubereien. Es richtet sich gegen die Menschen, die versuchen JHWH in irgendeiner Form zu manipulieren. Zum Beispiel: "Lieber Gott, hilf mir bei der Mathearbeit und ich gehe wieder regelmäßig zum Gottesdienst."

Heute bezieht sich das Missbrauchen des Gottesnamens auf viele Dinge im sprachlichen Umgang der Menschen miteinander. Es geht um das Schwören, das Fluchen  Jeder  weiß um all die Dinge, die besser ungesagt geblieben wären. Zur falschen Zeit ausgesprochen sind mit solchen falschen Worten schon tiefe Verletzungen geschlagen worden.

SzenenbildWorte werden oft genutzt, um ein besonderes Ereignis zu unterstreichen oder zu entschuldigen: "Ich schwör, die Klassenarbeit war unangekündigt." "Ich schwör, der Hund war riesengroß und hatte solche Zähne." "Ich schwör, ich weiß nicht, worum es geht."
Unsere Sprache ist wichtig, um Dinge auszusprechen oder um über etwas zu reden. Worte sind mächtig. Wir können mit Worten liebevoll oder gleichgültig sein. Unsere Sprache kann wie ein Schwert sein, das andere Menschen verletzt oder gar tötet. Unsere Sprache kann wie ein Freund sein, der belohnt, bestätigt und hilft. Sie kann auch zärtlich, liebevoll und heilend sein. Es liegt an uns Menschen, welchen Gebrauch wir von Worten machen.

Das zweite Gebot sagt nun: Wenn uns Gott wichtig ist, dann achten wir auf unsere Worte. Wir wägen ab, wann wir wie etwas zu wem sagen, oder auch nicht sagen. Sprache wird so zu dem was es ist: etwas Besonderem.
Worte können helfen und heilen. Wenn ich darauf achte, was ich zu wem sage, wird es mir wichtiger sein mit Worten zu helfen, als mit Worten zu verletzen.

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