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Bildcollage mit verschieden Polaroidbildern

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Szenenfoto Oder: Weil ich Gott bin, der dir nahe war und ist, sollte es für dich überhaupt nicht in Frage kommen, anderen Göttern nachzulaufen. Du brauchst es nicht, weil ich dich erwählt habe und ohne Bedingung auf deiner Seite stehe.

Das erste Gebot bildet die Basis für alle anderen Gebote. Ursprünglich ist das erste Gebot die Erinnerung an die Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten, an das Erleben von Gott, den Befreier. Ich, Gott, bin für dich da gewesen. Ich habe dich aus existentieller Not, aus der Todesgefahr am Schilfmeer, befreit. Ich habe dich aus Ägypten geführt und habe dich vor der Streitmacht der Ägypter gerettet. (Und werde es wieder tun). Deshalb ist mein Name JHWH (Gottesbezeichnung im Alten Testament, hebräischer Name für den Gott Israels. Dieser Name wurde und wird von den Israeliten aus Scheu und Ehrfurcht niemals ausgesprochen) wahr. Der Name Gottes lässt sich so übersetzen: "Ich bin da und will da sein!" Ich war erfahrbar und bin erfahrbar, weil ich ein lebendiger Gott bin. Für dich und alle anderen Menschen. Ich habe dir freiwillig in deiner existentiellen Notlage geholfen. Und ich will dir freiwillig in deinem Leben beistehen. Du musst mir nichts dafür versprechen: Ich tue es, weil ich dich lieb habe. Genauso persönlich spricht Gott die Menschen in den Geboten an! Auch heute noch gibt es eine Reihe anderer Götter, die Menschen mit Hingabe verehren. Deshalb ist das Gebot immer noch aktuell: Nachdem ich mich dir gezeigt habe, wäre es ziemlich dumm von dir, wenn du neben mir noch andere Götter verehrst. Andere Götter sind z. B. Geld, Schönheit, Karrieren etc. (Du kannst dir sicher noch weitere Götter denken.) Was verlangen diese Götter von dir? Gott sagt: "Ich habe dich aus der Sklaverei befreit und will dir diese Freiheit erhalten." Lass dich also nicht von anderen Göttern wieder zum Sklaven machen.

Szenenfoto

Dabei zeigt sich die göttliche Freiheit, dass er nicht an ein Bild gebunden ist. Aus diesem Grund gibt es in der Bibel viele Versuche Gott zu beschreiben: ein Hirte, Vater, Mutter, Burg uvm. JHWH ist in seiner Bildlosigkeit frei, und so für Menschen immer neu erfahrbar. Und dies besonders durch das Tun von lebendigen Menschen. Gott, JHWH, sagt durch seinen Namen: Ich bin bei dir und helfe dir an guten und an schlechten Tagen. Ich liebe dich so, wie du bist. Dies habe ich mit Jesus Christus noch einmal für alle deutlich gemacht.
Mit diesem Wissen um meinen Beistand bist du frei von anderen "göttlichen Bindungen". Du musst dich nicht von anderen abhängig machen oder abhängig machen lassen.
Das ist eine tolle und einzigartige Grundlage für die zehn Gebote.
  • Was ist in deinem Leben das Wichtigste?
  • Hast du Lebensziele,  denen du alles andere unterordnen würdest?
  • Was ist für dich wirkliche Freiheit?
  • Wodurch fühlst du dich am stärksten gebunden?


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