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Bild mit Filmsezene 'Unsere zehn Gebote'

Du sollst nicht stehlen

Regie: Renata Kaye   Länge: 15 Minuten

SzenenfotoAngelockt vom Duft stiehlt Kevin kurzerhand am Backshop eine Brezel. Auf der Flucht vor der Verkäuferin trifft er auf Marcel (12), der in der Fußgängerpassage als "Living doll" agiert und sein Taschengeld aufbessert. Kurz darauf läuft Kevin ein kleiner drolliger Hund zu, der schnell die Sympathien der Passanten findet. Kevin lässt ihn Kunststückchen vorführen und verdient ebenfalls nicht schlecht. Die beiden Jungen freunden sich an. Als Kevin Marcel jedoch am nächsten Tag für einen kurzen Moment "seinen" neuen Hund anvertraut, ist dieser bald darauf verschwunden.

Gleich zu Beginn des Films "klaut" Kevin eine Brezel. Mundraub nennt man das auch. Stehlen ist heute fast so etwas wie ein "Sport" gerade auch bei Kindern. Kevin hat nach seinem Diebstahl kein gutes Gewissen. Und selber bestohlen zu werden - oder es auch nur zu glauben - empfindet er nach dem Verschwinden des neuen Freundes Marcel und seines Hundes als große Gemeinheit. Schnell wechselt also das eigene Empfinden: Täter und Opfer in der eigenen Person. Marcel macht Kevin klar, dass der Hund ihm gar nicht gehört und es sich auch um Diebstahl handelt. Der Film zeigt - Stehlen fängt im Kleinen an; und auch deshalb gibt Kevin der Brezelverkäuferin das Geld für seine "geklaute" Brezel zurück.



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