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Verfilmungen der zehn Gebote

Die zehn Gebote, USA 1923
Die zehn Gebote, USA 1956
Moses, Großbritannien/ Italien 1975 
Dekalog Eins, Polen 1988/89 
Dekalog Zwei, Polen 1988/89
Dekalog Drei, Polen 1988/89
Dekalog Vier,Polen 1988/89
Dekalog Fünf, Polen 1988/89
Dekalog Sechs, Polen 1988/89
Dekalog Sieben, Polen 1988/89
Dekalog Acht, Polen 1988/89
Dekalog Neun, Polen 1988/89
Dekalog Zehn, Polen 1988/89
Die Bibel - Moses, Deutschland/ Italien/ USA 1995
Am Anfang, USA 2000
Die Entdeckung des Himmels, Niederlande 2001



Die zehn Gebote

(Originaltitel: The Ten Commandments) Filmplakat
USA 1923 - 146 Min
Regie: Cecille B. DeMille
Drehbuch: Jeanie Macpherson
Produktion: Famous Players Lasky Corp.
Kamera: Bert Glennon, J. Peverell Marley, Archie Stout, Fred Westerberg
Schnitt: Anne Bauchens
Darsteller:
Theodore Roberts (Moses)
Charles de Rochefort (Ramses)
Estelle Taylor (Miriam)
Julia Faye (Pharaos Weib)
James Neill (Aaron)
Lawson Butt (Dathan)
Edythe Chapman
Richard Dix
Leatrice Joy
Rod La Rocque

Inhalt:
Geschildert wird der von Moses geleitete Auszug der Juden aus Ägypten. Bei der Anbetung des goldenen Kalbs erfolgt ein Wechsel in die Gegenwart und eine Geschichte um einen skrupellosen Bauunternehmer beginnt.
DeMilles plakativ erzähltes Spektakel bietet raffinierte Trickaufnahmen, besonders vom Zug der Juden durchs Rote Meer, und einige Farbsequenzen in Technicolor. 1956 drehte De Mille selbst ein Remake, das sich jedoch auf die biblischen Ereignisse beschränkt.


Die 10 Gebote

(Originaltitel: The Ten Commandments)
USA 1956 - 220 Minuten
Regie: Cecil B. DeMille
Drehbuch: AEnneas MacKenzie, Jesse L.Lasky Jr., Jack Gariss, Fredric M. Frank
Produktion: Cecil B. DeMille
Musik: Elmar Bernstein
Kamera: Loyal Griggs
Schnitt: Anne Bauchens
Darsteller u.a.:
Charles Heston (Moses)
Yul Brynner (Ramses)
Anne Baxter (Prinzessin Nefretiri)
Edward G. Ronbinson (Nathan)
Yvonne De Carlo (Zippora)
John Derek (Josua)

Inhalt:
Das Leben des Propheten Moses, Israels Befreiung aus ägyptischer Knechtschaft, der Zug durchs Rote Meer und Gottes Gesetzgebung auf dem Berge Sinai. Ein Klassiker des Hollywood – Monumentalfilms.

 

Moses

(Originaltitel: Moses)
Großbritannien/ Italien 1975 - 141 Minuten
Regie: Gianfranco De Bosio
Drehbuch: Anthony Burgess, Vittorio Bonicelli, Gianfranco De Bosio
Produktion: ITC Incorporated Television/ RAI
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Marcello Gatti
Schnitt: Gerry Hambling, Peter Bolta, John Guthridge, Alberto Gallitti, Frederick Wilson
Darsteller:
Burt Lancaster (Moses)
Anthony Quayle (Aaron)
Laurent Terzieff (Mernetta)
Ingrid Thulin (Miriam)
Irene Papas (Zipporah)

Inhalt
Israels Auszug aus Ägypten und Moses’ Leben und Wirken.


 

Dekalog

Der Dekalog ist eine zehnteilige Fernsehserie über die Zehn Gebote.  Dekalog fünf und Dekalog sechs sind unter den Titeln "Ein kurzer Film über das Töten" und "Ein kurzer Film über die Liebe" auch in einer längeren Kinofassung erschienen.

Dekalog, Eins

(Originaltitel: Dekalog, Jeden) Szenenfoto Dekalog Eins
Polen 1988/89 - 53 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Wieslaw Zdort
Darsteller:
Henryk Baranowski (Krzysztof)
Wojciech Klata ( Pawel)
Maja Komorowska (Irena)
Artur Barcis

Inhalt:
Ein Sprachwissenschaftler verliert durch einen tragischen Unfall seinen elfjährigen Sohn. Der Vater hatte mit Hilfe eines Computers die Stärke des Eises auf jenem See berechnet, auf dem der Sohn seine neuen Schlittschuhe ausprobieren wollte. Doch das Eis erwies sich als nicht tragfähig, der Junge ertrank.  

Dekalog, Zwei

(Originaltitel: Dekalog, Dwa)Szenenfoto Dekalog Zwei
Polen 1988/89 - 57 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Edward Klosinski
Darsteller:
Krystyna Janda (Dorota)
Aleksander Bardini (Chefarzt)
Olgierd Lukaszewicz (Andrzej)

Inhalt:
Eine schwangere Frau, Violinistin in einem Orchester, versucht vom Chefarzt einer Klinik zu erfahren, ob ihr an Krebs erkrankter Mann sterben wird. In diesem Fall will sie das Kind, das sie von ihrem Geliebten erwartet, zur Welt bringen, anderenfalls ist sie zur Abtreibung entschlossen. Erst als sie dem Arzt ankündigt, dass sie das Kind abtreiben lassen will, teilt er ihr mit, dass ihr Mann sterben werde. Doch dieser überlebt, die Frau wird das Kind bekommen. 

Dekalog, Drei

(Originaltitel: Dekalog,Trzy)Szenenfoto Dekalog Drei
Polen 1988/89 - 56 Min.
Produktion Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Piotr Sobocinski
Darsteller:
Daniel Olbrychski (Janusz)
Maria Pakulnis (Eva)
Joanna Szcepkowska (Janusz Frau)
Arthur Barcus
Dorota Stalinska

Inhalt:
Heiligabend in Warschau. Das Familienfest eines Taxifahrers wird gestört, als seine einstige Geliebte erscheint und ihn bedrängt, er solle ihr helfen, ihren verschwundenen Mann zu finden. Nachdem beide die Nach über von Unfallstation über die Ausnüchterungszelle bis zum Bahnhof alle möglichen Orte abgesucht haben, gesteht sie ihm, dass sie gehofft hätte, ihn zurück zu gewinnen. Doch der Taxifahrer kehrt zu  seiner Ehefrau zurück. 

Dekalog, Vier

(Originaltitel: Dekalog, Cztery)Szenenfoto Dekalog Vier
Polen 1988/89 – 53 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Krzysztof Pakulski

Darsteller:
Adriana Biedrzynska (Anka)
Janusz Ganos (Michal)
Artur Barcis (der junge Mann)

Inhalt:
Am Ostertag fällt einer Schauspielschülerin ein geheimnisvoller Brief ihrer verstorbenen Mutter in die Hände, der erst nach dem Tod des geliebten Vaters geöffnet werden soll. Als sie ihn mit dem Inhalt konfrontiert, nach dem er nicht ihr leiblicher Vater sei, kommt es in einer langen Nacht zu einem Gespräch, während dem beide ihre Gefühle füreinander erforschen. Erst am nächsten Morgen gesteht sie, dass sie den Brief erfunden und die Handschrift der Mutter gefälscht hat. 

Dekalog, Fünf

(Originaltitel: Dekalog, Piec)Szenenfoto Dekalog Fünf
Polen 1988/89 – 57 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Slawomir Idziak
Darsteller:
Miroslaw Baka
Krzystof Globisz
Jan Tesarz
Artur Barcis
Zbigniew Zapasiewicz

Inhalt:
Der hochbegabte Jurastudent Piotr zweifelt am Sinn der Bestrafung des Verbrechers durch den Staat. Während er seine Prüfungsfragen beantwortet, begeht ein junger Mann einen brutalen Mord an einem Taxifahrer. Piotr muss ihn in seinem ersten Fall  verteidigen. Zwar kann er ihn nicht vor der Todesstrafe retten, aber er begegnet dem Verurteilten als Mensch und erfährt vor der Hinrichtung von einer schweren Schuld, die den Verurteilten seit Jahren quält.  

Dekalog, Sechs

(Originaltitel: Dekalog, Szesc)Szenenfoto Dekalog Sechs
Polen 1988/89 – 58 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Witold Adamek
Darsteller:
Grazyna Szapolowska
Olaf Lubaszenko
Stefania Iwinski
Piotr Machalica
Artur Baris
Stanislaw Gawlik

Inhalt:
Ein 19jähriger Postangestellter beobachtet heimlich seine Nachbarin durch ein Fernrohr. Schließlich findet er Kontakt zu der attraktiven Frau, Sie, die sexuelle Abenteuer, aber keine Liebe kennt, treibt ihn durch ihre zynische Zurückweisung seiner idealisierten Vorstellungen von Liebe in den Selbstmord. 

Dekalog, Sieben

(Originaltitel: Dekalog, Siedem)Szenenfoto Dekalog Sieben
Polen 1988/89 – 55 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera:  Dariusz Kuc
Darsteller:
Anna Polony
Maja Barelkowska
Wladyslaw Kowalski
Boguslaw Linda
Bozena Dykiel

Inhalt:
Ein fünfjähriges Mädchen lebt bei einer Frau, die es für seine Mutter hält und von der es liebevoll umsorgt und aufgezogen wird. Die leibliche Mutter war als Schülerin von ihrem Polnischlehrer schwanger geworden. Um die Affäre zu vertuschen hatte die Direktorin durchgesetzt, dass das Kind als das einer anderen angemeldet wurde. Doch die leibliche Mutter kann es nicht mehr ertragen, auf ihr Kind verzichten zu müssen, und entführt es, um mit ihm auszuwandern. 

Dekalog, Acht

(Originaltitel: Dekalog, Osiem)Szenenfoto Dekalog Acht
Polen 1988/89 – 55 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Andrzej Kieslowski
Darsteller:
Maria Koscialkowska
Teresa Marczewska
Artur Barcis
Tadeusz Lomnicki
Marian Opania

Inhalt:
Eine Ethikprofessorin, die ihren Studenten stets konkrete Beispiel menschlichen Verhaltens liefert, wird mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, als eine nach Amerika ausgewanderte Jüdin, die Übersetzerin ihrer Bücher, fragt, wie das Verhalten jener polnischen Familie zu bewerten ist, die sie als kleines Kind zunächst taufen lassen wollte, letztlich jedoch unter Berufung auf das achte Gebot Hilfe verweigerte. 

Dekalog, Neun

(Originaltitel: Dekalog, Dziewiec)Szenenfoto Dekalog Neun
Polen 1988/89 – 53 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Piotr Sobocinski
Darsteller:
Ewa Blaszcyk
Piotr Machalica
Artur Barcis
Jan Jankowski

Inhalt:
Ein glücklich verheirateter Chirurg erfährt, dass er für immer impotent sein wird, was zu Angst und Selbstzweifel führt. Bald keimen Verdächtigungen und Eifersucht auf, als er seiner Frau die Beziehung zu einem anderen Mann unterstellt und ihr nachspioniert. Da sie tatsächlich eine Affäre mit einem Studenten hat, wird die Ehe auf eine harte Probe gestellt. Falsche Schlüsse führen zu einem Selbstmordversuch. 

Dekalog, Zehn

(Originaltitel: Dekalog, Dsiesiec)Szenenfoto Dekalog Zehn
Polen 1988/89 – 57 Min.
Produktion: Poltel/ Sender Freies Berlin
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiwicz, Krzysztof Kieslowski
Musik: Zbigniew Preisner
Kamera: Jacek Blawut
Darsteller:
Jerzy Stuhr
Zbigniew Zamachowski
Henryk Bista
Olaf Lubaszenko
Maciej Stuhr

Inhalt:
Die Erbschaft einer kostbaren Briefmarkensammlung weckt bei den Brüdern Stur und Jerzy Besitzgier und den Wunsch, sie zu komplettieren. Um in den Besitz  einer fehlenden Marke zu kommen, spendiert  Jerzy eine Niere für die kranke Tochter des Markenhändlers. Doch die Sammlung wird trotz aller Sicherheitsmaßnahmen gestohlen. Hatten die beiden schon vorher nur den eigenen Vorteil im Auge, so steigern sie sich nun in gegenseitige Schuldzuweisungen und Verdächtigungen.


 

Die Bibel – Moses

(Originaltitel: Moses – Part I & Part II)Filmplakat
Deutschland/ Italien/ USA 1995 – 176 Min.
Produktion: LUBE (Lux/ Beta)/ TNT (Turner Network Television)/ Quinta/RAI/ France 2/ Antena 3/ ARD/MTM/Czech TV/ NCRV/ BSKYB
Regie: Roger Young
Drehbuch: Lionel Chetwynd
Musik: Marco Frisino, Ennio Morricone (Titelmusik)
Kamera: Raffaele Mertes
Schnitt: Benjamin A. Weissman
Darsteller:
Ben Kingsley (Moses)
David Suchet (Aaron)
Sonja Braga (Zippora)
Geraldine McEwan (Mirjam)
Enrico Lo Verso (Josua)
Frank Langella (Mernefta)
Christopher Lee (Pharao)
Anna Galiena (Ptira)

Inhalt:
Moses als ein von Schwächen und Zweifeln geplagter, ganz durchschnittlicher Mensch, der durch den ihm von Gott gegebenen Auftrag auch in Konflikte mit sich und dem Volk gerät.

 

Am Anfang


1. und 2. Teil
(Originaltitel: In The Beginning)
USA 2000 – 170 Minuten
Produktion: Hallmark/ NBC/ NGP
Regie: Kevin Connor
Drehbuch: John Goldsmith
Musik: Ken Thorne
Kamera: Elemér Ragályi
Schnitt: Bill Blunden, Barry Peters
Darsteller:
Alan Bates (Jethro)
Bill Campbell (Moses)
Jacqueline Bisset (Sarah)
Eddie Cibrian (Joseph)
Martin Landau (Abraham)
Geraldine Chaplin
Diana Rigg (Rebecca)

Inhalt:
Monumentale Verfilmung wesentlicher Teile des Alten Testaments. Beginnend mit dem Patriarchen Abraham spannt sich der Bogen über den Verkauf Josephs nach Ägypten, bis hin zu Moses, der das Volk Israel aus Knechtschaft Ägyptens führt und von Gott die Zehn Gebote erhält.


 

Die Entdeckung des Himmels

(Originaltitel:  The Discovery of Heaven)Filmplakat
Niederlande 2001 – 132 Minuten
Produktion: Mulholland Pictures
Regie: Jeroen Krabbé
Drehbuch: Edwin de Vries
Buchvorlage: Harry Mulisch
Musik: Henny Vrienten
Kamera: Theo Bierkens
Darsteller:
Stephen Fry (Onno Quist)
Greg Wise (Max Delius)
Flora Montgomery (Ada Brons)
Neil Newbon (Quinten Quist – 16 Jahre)
Emma Fielding (Helga)
Diana Quick (Sophia Brons)
Maureen Lipman (weiblicher Engel)
Jeroen Krabbé (Engel Gabriel)
Gillian Barge (Onnos Mutter)

Inhalt:
Verfilmung des literarischen Meisterwerks von Harry Mulisch, in dem Gott beschließt, die Zehn Gebote in den Himmel zurück zu holen: Gott hat genug vom Treiben der Menschheit und beauftragt seine Erzengel, die Zehn Gebote zurück in den Himmel zu holen. Da die Engel jedoch nicht reisen können, sorgen sie dafür, dass sich zwei Freunde auf der Erde in dieselbe Frau verlieben. Das Kind, welches diese schließlich zur Welt bringt und dessen Vaterschaft ungeklärt bleibt, ist der "Auserwählte", der Gottes Auftrag erfüllen soll.



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