
Wie es zur Produktion der Serie "Unsere Zehn Gebote" kam
Unser Leben, unsere abendländische Kultur ist bestimmt von den Zehn Geboten der Bibel – mal mehr, mal weniger sichtbar. Zeugnisse aber lassen sich überall entdecken – für Kinder wie für Erwachsene, für Atheisten wie für Gläubige. Nicht zuletzt werden wir im Alltag jeden Tag damit konfrontiert und sei es durch das Gebot "Du sollst nicht stehlen".Wie aber kann man Kindern heute diese alten Regeln in zeitgemäßer Form nahe bringen? Die Idee zur Verfilmung der Zehn Gebote wurde gemeinsam entwickelt – am Kindermedienstandort Thüringen. Ideen- und Stichwortgeber waren der Medienpädagoge Friedemann Schuchardt (langjähriger Geschäftsführer der Matthias-Film gGmbH) und Albert Schäfer (seinerzeit Programmgeschäftsführer des KI.KA). Zusammen mit der Kinderfilm GmbH (Produzentin Ingelore König) und drei engagierten und arrivierten Autorinnen (Carolin Otto, Mónica Simon, Petra Lüschow) begann vor mehr als vier Jahren eine intensive Drehbucharbeit, unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
In den ebenso nachdenklichen wie kurzweiligen Geschichten der zehnteiligen Kinderserie geht es um Vertrauen und Liebe, um Verantwortung und Ehrlichkeit, um Normen und Werte in unserer Gegenwart. In alltäglichen Konfliktsituationen werden die in den Geboten enthaltenen Botschaften für die Zielgruppe der sechs- bis zwölfjährigen Kinder erstmals in einer Spielfilmserie erlebbar. Die Geschichten sind "Alltagsgeschichten", keine abgehobenen "Traumfilme".
Die Dreharbeiten
Von Anfang August bis Ende September 2005 wurden die Kurzspielfilme gedreht. Drehorte waren Weimar, Jena, Apolda und Erfurt.
Die Kinderdarsteller stammen im Wesentlichen aus Thüringen. Nur wenige von ihnen hatten bereits Erfahrung vor der Kamera.
Die erwachsenen Schauspieler sind aus Fernseh-Serien, Spielfilmen oder vom Theater bekannt.
Als eine der ersten Fernseh-Produktionen wurden die Filme mit dem neuen Format HDTV gedreht.

